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Griechischer Buschbasilikum

Griechischer Buschbasilikum

Auch in Europa existieren zahlreiche Unterarten des Basilikums. In Griechenland ist der griechische Buschbasilikum seit Jahrhunderten beheimatet und fest in Küche, Kultur und religiöser Tradition verankert. Er zeichnet sich durch seine kompakte Wuchsform und ein besonders intensives, würziges Aroma aus.

 


 

Namen und Synonyme

DE: Buschbasilikum, Strauchbasilikum, Griechischer Basilikum, Zwergbasilikum
EN: Greek Basil, Bush Basil
FR: Basilic grec, Basilic buisson
ES: Albahaca griega, Albahaca enana

 


 

Aussehen und Merkmale

Der griechische Buschbasilikum wächst dicht, stark verzweigt und strauchähnlich.

Merkmale_Griechischer_Buschbasilikum

Auf den Stängeln sitzen zahlreiche kleine, ovale bis eiförmige Blätter, die maximal etwa zwei Zentimeter groß werden. 

Die Färbung reicht von hell- bis dunkelgrün. Bereits beim Berühren verströmen die Blätter ein süßlich-würziges, sehr intensives Aroma.

 


 

Herkunft und Geschichte

Wie alle Basilikumsorten hat auch der Buschbasilikum seinen Ursprung in Südostasien, genauer in Indien. 

Durch die Feldzüge Alexanders des Großen gelangte Basilikum nach Europa. Im antiken Griechenland entwickelte sich daraus eine eigenständige Untersorte, die sich über Jahrhunderte etablierte.

Der griechische Buschbasilikum ist bis heute fest in der griechischen Küche, Kultur und Religion verankert und gilt dort als heiliges Kraut.

 


 

Anbau und Ernte

Der botanische Name des Gewürzes lautet Ocimum basilicum var. minimum und gehört zur Familie der Lippenblütler

Es handelt sich um eine stark buschig wachsende, einjährige Basilikumsorte mit kugeliger Wuchsform, die eine Höhe von bis zu 40 Zentimetern erreichen kann.

 Ursprünglich stammt sie aus Griechenland, wird heute aber auch in Spanien und der Türkei kultiviert.

 


 

Geschmack und Aromaprofil

Die hauptprägenden Aromaverbindungen sind Linalool, Estragol, Eugenol, Cineol und Limonen, und sie sind sehr gut fett- und alkohollöslich.

Charakteristik: sehr würzig und süßlich beschrieben, mit frischen, teils nelkenartigen Noten. Sein Aroma ist besonders kräftig, intensiv und tief ausgeprägt.

 


 

Wirkung und Wissenswertes

Beim Buschbasilikum existieren weitere Ausprägungen, darunter ein grünblättriger Buschbasilikum aus Spanien, Griechenland und der Türkei sowie ein rotblättrige Buschbasilikum, der überwiegend in den USA angebaut wird. 

Insgesamt gilt der Buschbasilikum als deutlich robuster und widerstandsfähiger als der Genovese-Basilikum, sowohl im Wachstum als auch in der Kultivierung.

 


 

Lagerung und Hinweise

Wie alle Basilikumsorten sollte auch der griechische Buschbasilikum möglichst frisch verwendet werden. 

Kurzfristig lässt er sich feucht eingeschlagen mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Alternativ kann sein Aroma durch Auszüge in Essig oder in fettigen, öligen Medien konserviert werden.

 


 

Verwendung

Verwendet werden die kleinen, frischen Blätter sowie die zarten Stängel des Buschbasilikums. 

Er eignet sich hervorragend für Pasta, Saucen und Sugo, ebenso für Salate, Vorspeisen und als aromatisches Topping.

 


 

Partner und Aromapairing

Gute Gewürzpartner: Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Zitruszesten, Oregano, Thymian, Genovese-Basilikum, Estragon, Nelkenpiment, Kardamom, Lorbeer, Ahornsirup.


Ideale Zutatenpartner: Tomaten, Oliven, Butter, Olivenöl, Salate, Ziegenkäse wie Feta, Gurken, Fisch und Meeresfrüchte.

 


 

Tipps für Maximum Flavor

Die hauptprägenden Aromaverbindungen sind fett- und alkohollöslich.

 Für eine schnelle, klare Aromatik eignet sich eine späte Zugabe kurz vor dem Servieren, um die Kopfnoten optimal ins Gericht zu übertragen.

Alternativ kann der Buschbasilikum bei mittlerer Hitze gut mitgekocht werden, besonders in Tomatensaucen und fetteren Medien, wo er sein Aroma gleichmäßig abgibt. 

Die Blätter sollten bevorzugt gezerrissen oder mit einem sehr scharfen Messer geschnitten werden, da Hacken die Oxidation beschleunigt und ätherische Öle schneller verflüchtigt. 

Besonders effektiv ist ein Auszug in neutralem Pflanzenöl oder das sanfte Aromatisieren in Butter, etwa für Pasta und Vorspeisen.

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