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Basilikumminze

Basilikumminze

Auch der Grundtypus der Minze kann auf eine Vielzahl verschiedener Unterarten mit eigenen Charakteristiken und Eigenschaften verweisen. Die Basilikum-Minze ist eine davon.

 


 

Namen und Synonyme

DE: Basilikumminze
EN: Basil mint
FR: menthe basilic
ES: menta albahaca

 


 

Aussehen und Merkmale

Merkmale_Basilikumminze

Die Basilikumminze erkennt man an ihren länglich-oval, fleischig geformten Blättern, die an den Rändern leicht gezahnt sind und eine deutliche Ähnlichkeit zum Basilikum aufweisen.

Zudem können die Blätter rötlich bis grün an den Rändern gefärbt sein und die Pflanze weist rote Stängel auf.

 


 

Herkunft und Geschichte

Wo die Ursprünge der Basilikum-Minze als Unterart der Minze tatsächlich liegen, ist nicht vollständig geklärt. 

Klar ist jedoch, dass diese Unterart gezielt kultiviert und aufgrund ihres besonderen Aromas entsprechend weitergezüchtet wurde.

 


 

Anbau und Ernte

Der botanische Name der Basilikumminze lautet Mentha piperita x citrata 'Basil' oder Mentha species 'Basil Mint' und gehört zur Familie der Lippenblütler.

Sie wächst aufrecht und buschig, erreicht eine Höhe von bis zu 70 cm und blüht von Juli bis August.

 


 

Geschmack und Aromaprofil

Die hauptprägenden Aromaverbindungen sind Linalylacetat, Linalool, Terpineol, Nerol und Caryophyllen und sie sind sehr gut alkohollöslich sowie gut fettlöslich.

Charakteristik: 

Die Basilikum-Minze ist weniger mentolhaltig als die klassische Minze und mit einem deutlich wahrnehmbaren Basilikumcharakter. 

Das Aromaprofil zeigt sich krautig-basilikal, leicht pfeffrig, dezent zitrisch und floral, jedoch insgesamt weniger intensiv als bei klassischer Minze.

 


 

Wirkung und Wissenswertes

Minze generell hat in der Volksmedizin eine lange Tradition und findet vielfältige Anwendung. Die Basilikumminze wird dabei nicht explizit erwähnt, es ist jedoch davon auszugehen, dass auch sie in ähnlicher Weise Verwendung finden kann.

 


 

Lagerung und Hinweise

Frische Minze lässt sich feucht eingeschlagen einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Getrocknete Minzblättchen sollten kühl, trocken, luftgeschützt und feuchtigkeitsgeschützt gelagert werden. So hält sich ihr Aroma mehrere Monate.

 


 

Verwendung

Verwendet werden die frischen oder getrockneten Blätter der Basilikumminze. 

Sie findet Anwendung in sommerlich-frischen Salaten, Getränken, Sirupen und Cocktails. Auch zu Tomaten passt sie ausgezeichnet. Ebenso findet sie in der asiatischen Küche vielseitigen Einsatz.

 


 

Partner und Aromapairing

Gute Gewürzpartner: Paradieskörner, Amtschur, Zimt, Nelke, Piment, Sternanis, Süßholz, Koriander, Rosen, Mastix, grüner Kardamom, Lorbeer, Zitronenmelisse, Zitronengras, Curryblätter, schwarzer Pfeffer, Szechuanpfeffer, Muskatblüte, Wacholder.

Ideale Zutatenpartner: Fleisch wie Huhn, Schwein und Kalb, Kräutertees, Milchprodukte wie Butter, Joghurt und Frischkäse, Tomaten, Auberginen, Zucchini, Kartoffeln, Erbsen, Fisch und Meeresfrüchte, Ziegenkäse sowie süße Beeren und Früchte.

 


 

Tipps für Maximum Flavor

Die hauptprägenden Aromaverbindungen sind fett- und alkohollöslich.

Für eine maximale Aromaextraktion eignet sich ein kurzes Schwenken in fettigen Medien oder in alkoholhaltigen Komponenten wie Butter, Milch oder durch ein Ablöschen mit Cognac. 

Idealerweise wird die Basilikumminze frisch kleingeschnitten und erst zum Schluss unter die Gerichte gehoben. 

Sie sollte nicht zu lange und nicht zu heiß erhitzt werden, da ansonsten die sensiblen Aromaverbindungen verfliegen oder zerstört werden. Ebenso eignen sich frische, ganze Blätter zum Unterheben in Desserts oder Salate sowie als dekoratives Finishing-Element.

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