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Zitrone

Zitrone

Die Zitrone ist neben der Orange eine der bekanntesten und weltweit am häufigsten verwendeten Zitrusfrüchte. Ihre Bedeutung reicht weit über den reinen Frischverzehr hinaus und macht sie zu einem unverzichtbaren Würz- und Aromamittel in Küchen auf der ganzen Welt.

 


 

Namen und Synonyme

DE: Zitrone, Limone
EN: Lemon
FR: Citron, Limon
ES: Limón

 


 

Aussehen und Merkmale

Zitronen weisen ein intensives, sauberes Gelb auf und besitzen eine oval-längliche Form. 

Merkmale_Zitronenschalen

Die Oberfläche sollte glatt, frei von Beschädigungen, Druckstellen und Verfärbungen sein. 

Der Fruchtkörper ist fest und saftig & im Inneren befindet sich viel Fruchtfleisch mit relativ vielen Kernen und einem vergleichsweise geringen Schalenanteil. 

Zitronen zeichnen sich zudem durch einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt aus, der je nach Sorte zwischen etwa 3,5 und 8 Prozent liegt.

 


 

Herkunft und Geschichte

Die Zitrone, wie wir sie heute kennen, ist keine ursprüngliche Wildfrucht, sondern eine Kreuzung aus der Bitterorange und der Zitronatzitrone, die viel Schale und wenig Fruchtfleisch besitzt. 

Ihr Ursprung wird im Gebiet Nordindiens und Pakistans im tropischen Himalaya-Raum vermutet. 

Schriftliche Erwähnungen lassen sich bis etwa 1000 nach Christus zurückverfolgen. Bereits im 13. Jahrhundert gelangte die Zitrone nach Europa und wurde ab dem 16. Jahrhundert auch in Mitteleuropa nachgewiesen. 

Während der Kolonialisierung ersetzte sie die Limette als festen Proviantbestandteil der Seefahrer, da ihr hoher Vitamin-C-Gehalt besonders effektiv zur Vorbeugung der Mangelerkrankung Skorbut geeignet war.

 


 

Anbau und Ernte

Der botanische Name des Gewürzes lautet Citrus × limon und gehört zur Familie der Rautengewächse.

Die Zitrone wächst auf einem immergrünen Baum, der etwa drei bis sechs Meter hoch werden kann. 

Je nach Klima und Region kann sie mehrmals im Jahr geerntet werden, sobald die Früchte vollständig ausgereift und kräftig gelb gefärbt sind. 

Die Ernte erfolgt händisch oder maschinell, mit anschließendem reinigen der Früchte, dem sortieren nach Qualitätsstufen. Zitronen werden heute weltweit angebaut, insbesondere in subtropischen und mediterranen Regionen, und sind seit dem Mittelalter fester Bestandteil des südeuropäischen Anbaus.

 


 

Geschmack und Aromaprofil

Die hauptprägenden Aromaverbindungen sind Limonen, Citral, Pinene, Linalool und Zitronensäure und sie sind fettlöslich und alkohollöslich.

Charakteristik:
Die Zitrone wird als klar, frisch und intensiv sauer wahrgenommen. Sie besitzt kaum Süße, dafür eine ausgeprägte, saubere Säure mit typischen zitronigen Aromen und leichten Bitterstoffen, die ihr Profil präzise und belebend wirken lassen.

 


 

Wirkung und Wissenswertes

Aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts nimmt die Zitrone seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Volksmedizin ein, insbesondere zur Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen. 

Historisch spielte sie eine entscheidende Rolle in der Seefahrt, da sie Skorbut effektiv vorbeugen konnte, weshalb sie auch die damals eingesetzte Limette verdrängte. 

Neben der kulinarischen Nutzung werden Zitronen und insbesondere ihre Schalenöle auch in der Kosmetik- und Duftindustrie eingesetzt. 

Die ätherischen Öle aus der Schale gelten als erfrischend, klärend und konzentrationsfördernd.

 


 

Lagerung und Hinweise

Frische Zitronen lassen sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Zitronenschalen sollten möglichst frisch verwendet werden, können jedoch auch getrocknet bezogen und über mehrere Monate aufbewahrt werden.

Zitronen sollten grundsätzlich kühl, trocken, luftgeschützt, lichtgeschützt und feuchtigkeitsgeschützt gelagert werden.

 


 

Verwendung

Verwendet werden die gesamte Frucht, also Zitronenschale, Zitronensaft und Fruchtfleisch. 

Zitronen dienen zum Säuern und Aromatisieren von Marinaden, Saucen und Dressings sowie zum Würzen von Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch. 

Ebenso finden sie breite Anwendung in Süßspeisen, Desserts und Gebäck.

 


 

Partner und Aromapairing

Gute Gewürzpartner: Ingwer, Galgant, Kardamom, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Minze, Vanille, Pfeffer, Muskatblüte.

Ideale Zutatenpartner: Milchprodukte wie Joghurt, Sauerrahm, Schmand und Frischkäse, helles Fleisch, Fisch, Garnelen, Krabben, Muscheln, Wurzelgemüse und Fruchtgemüse.

 


 

Tipps für Maximum Flavor

Die Hauptaromen der Zitrone sind fett- und alkohollöslich. 

Für maximale Aromaausbeute empfiehlt sich die Verwendung frischer Zitronenzesten, idealerweise aus Bio-Qualität. 

Dabei sollte ausschließlich die äußere gelbe Schale verwendet werden, da der weiße Anteil bittere Noten einbringt. 

Zitronensaft und Zesten sollten bevorzugt gegen Ende der Garzeit oder als Finish eingesetzt werden, da längeres Mitkochen die frischen, flüchtigen Aromen stark reduziert.

Den Einsatz von Zitronensaft minimieren und mehr mit Zesten arbeiten, da ansonsten relativ schnell zu stark übersäuert wird.

 

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