• Kundenlogo Gelateria Tomaselli
  • Kundenlogo Matty GmbH
  • Kundenpromobild K& K Kulinarik Markthalle Innsbruck
Weißer Pfeffer

Weißer Pfeffer

Einleitung

Weißer Pfeffer ist eine klassische Schärfequelle in der feinen Küche und wird besonders dort geschätzt, wo Geschmack ohne sichtbare schwarze Punkte gefragt ist – etwa in hellen Saucen, Suppen oder Fischgerichten. Obwohl er oft dezenter wirkt als schwarzer Pfeffer, besitzt er eine markante, klare Schärfe und eine lange kulinarische Tradition.

 

Namen und Synonyme

Weißer Pfeffer, Hellpfeffer, Entkernter Pfeffer (als Hinweis auf die Verarbeitung)

Herkunft und Geschichte

Wie schwarzer Pfeffer stammt auch weißer Pfeffer von derselben Pflanze, dem Piper nigrum, und hat seinen Ursprung in Südindien, wo er bereits vor rund 3.500 Jahren kultiviert wurde.
Nach Europa gelangte Pfeffer über Alexander den Großen und den Handel entlang antiker Routen. Schon in der Antike waren sowohl weißer als auch schwarzer Pfeffer bekannt.

Arabische Händler kontrollierten lange Zeit den Transport und etablierten ein Monopol im Pfefferhandel. Im Mittelalter wurde Pfeffer teilweise sogar als Zahlungsmittel eingesetzt – ein Ausdruck seines enormen Werts und seiner Bedeutung.

 

Geschmack und Aromaprofil

Weißer Pfeffer liefert eine klare, direkte Schärfe, ohne die fruchtigen oder zitronigen Noten, die schwarzer Pfeffer teilweise mitbringt. Piperin ist hierbei der Hauptaromastoff,
Aromatische Eigenschaften:

scharf, würzig, erdig-nüchtern
weniger komplex, dafür präzise im Geschmack

Er dient vor allem als Schärfeträger, ohne ein Gericht aromatisch zu dominieren.

 

Wirkung und Wissenswertes

Der Hauptwirkstoff des weißen Pfeffers ist wie beim schwarzen Pfeffer Piperin:

  • ist verantwortlich für Schärfe und Geschmack

  • fördert die Nährstoffaufnahme, insbesondere von Kurkumin, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen

  • besitzt wärmende und leicht anregende Eigenschaften

 

 

Einkaufsqualität, Merkmale und Lagerung

 

Pfeffer weiss merkmale

Beim Kauf spricht für gute Qualität:

  • ganze Körner, unbeschädigt

  • Farbe: weiß bis gelblich – nicht grau

  • klare Rillenstruktur

  • keine Staubablagerungen (Hinweis auf alte oder gebrochene Ware)


 

 

Lagerung:

trocken, kühl und dunkel, luftdicht verschlossen
ganze Körner aromastabil; gemahlenen Pfeffer zügig verbrauchen

 

Verwendung

Weißer Pfeffer eignet sich besonders für:

  • helle Saucen (Bechamel, Velouté)
  • Fisch- und Gemüsegerichte
  • helle Suppen und Ragouts
  • asiatische Küche
  • Marinaden und klare Fonds


Wichtig: Am besten erst kurz vor dem Servieren mahlen, da sein Aroma schnell verfliegt.

 

Partner und Aroma Pairing

Weißen Pfeffer ergänzen ideal:

Ingwer, Muskat, Piment, Wacholder, Zitronengras,
helle Gemüse wie Sellerie oder Lauch
Fisch, Geflügel und cremige Komponenten

Tipps für Maximum Flavor

Trocken anrösten: Ganze Körner kurz in der Pfanne erwärmen, um ätherische Öle zu aktivieren.

Frisch mahlen oder anknacken: Für Ragouts und Suppen Körner leicht anquetschen und mitkochen.

Pfeffer immer dunkel und luftdicht lagern, da Licht und Sauerstoff das Aroma rasch abbauen.

 

Unseren weißen Pfeffer findest du hier!

Zurück zum Blog